Blaubeerkuchen mit feiner Rosmarinnote

von Stefan E-Mail

Am Wochenende war mal wieder Zeit für einen hübschen Blechkuchen. Diesmal hab ich wieder auf Altbewährtes zurückgegriffen. Als Unterlage für die Früchte diente ein schön luftig lockerer Hefeteig, darauf herrlich saftige Blaubeeren. Für´s besondere Geschmackserlebnis wird der Teig leicht mit Rosmarin aromatisiert. Der Geschmack kommt jedoch nicht zu stark durch, sondern bleibt angenehm dezent im Hintergrund.


Blaubeerkuchen
Für 1 Backblech, ergibt etwa 20 Stücke

  • 400 g Mahl
  • 1 Würfel Hefe (42 g)
  • 200 ml Milch
  • 160 g Zucker
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Eier
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 750 g frische Blaubeeren
  • 1 TL gemahlener Zimt

Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröckeln, mit 50 ml lauwarmer Milch, 2 EL Zucker und etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. diesen zugedeckt etwa 20 Minuten gehen lassen.
Inzwischen die Rosmarinzweige waschen und mit der übrigen Milch erhitzen. Etwa 10 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen, dabei gelegentlich rühren, damit sich keine Haut bildet.
Den Rosmarin aus der Milch angeln und zusammen mit Eiern, Butter, Mandeln, Salz und 70 g Zucker zum Vorteig geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten und wieder zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit die Blaubeeren waschen und gut abtropfen lassen. Den Backofen auf 175°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf das vorbereitete Backblech damit auskleiden. Die blaubeeren darauf verteilen und im Ofen bei 200°C etwa 25-30 Minuten backen.
Zimt mit übrigem Zucker mischen und über den noch lauwarmen Kuchen streuen.

Mit einem Klecks Sahne serviert ein Gedicht.
Den restlichen Kuchen, falls dann doch mal was übrig bleiben sollte, kann man gut in Portionen geteilt einfrieren. So kann man sich dann immer mal ein Stückchen gönnen.